Hermann Schinwald, geb. 1961
(Tel.: +43/(0)664/461 05 55)
Einfahrkurse für Kutschenpferde
Mit 16 Jahren hatte ich genau 2 Dinge im Kopf - Mopeds und Mädchen.
Vor allem aber Mädchen! Und wo hat man die größte Auswahl
an solchen ? Natürlich in einem Reitstall.
Die Mädchen gingen - die Pferde blieben!
Mit der Zeit überwog das Interesse am Gespannfahren, dem für
die Reiterei, was mich zum Mitglied beim Reit-und Fahrverrein Irrsdorf
machte, dem ich auch heute noch angehöre.
|
 |
|
Was mich aber schon immer faszinierte, war die Beziehung zwischen Mensch
und Tier. Der richtige Umgang im dem Pferd, jedoch besonders was so mancher
darin falsch macht, bewog mich zur Absolvierung der Fahrlehrerprüfung.
1991 wurde ich Beifahrer von Georg Moser und 1993 errangen wir gemeinsam
den
Weltmeistertitel im zweispännig fahren im Einzel- und Mannschaftswettbewerb.
Doch auch diese Auszeichnung erfüllte mich nicht vollständig.
Ich begann mit der Fahrer- und Pferdeausbildung. Jedoch erst ein Schlüsselerlebnis
brachte mich auf den Weg, den ich jetzt gehe.
Ich erhielt den Auftrag, eine als unfahrbar eingestufte Trakehnerstute
einzufahren.
Drei Ausbilder hatten zuvor bereits das Handtuch geworfen - also was tun?
Ich errinnerte mich an meinen alten Arbeitskollegen, der in der Zwischenzeit
als Pferdetrainer mit NHT sehr bekannt geworden war - André Stockinger.
Vertrauen - Aufmerksamkeit und Respekt, die 3 Grundsteine der NHT-Methode
brachten uns den gewünschten Erfolg. Nach nur 3 Wochen gemeinsamer
intensiver Boenarbeit ließ sich die, von allen abgeschriebene Stute,
ohne weiters einspannen und das verblüffendste war - sie hatte auch
noch Spaß daran mit uns zu arbeiten!
Das genau ist es, was NHT ausmacht und zugleich jetzt mein Weg ist. Mensch
und Pferd sollen Freude und Spaß beim gemeinsamen Tun haben. Der
Fahrer muß das Gefühl für sein Pferd bekommen und erkennen,
dass das Maul des Tieres nicht zum abreagieren seiner eigenen Agressionen
oder persönlichen Konflikte dienen darf.
Wie beim Reiten, soll auch beim Fahren ein miteinander, kein gegeneinander
entstehen.
Um so vielen Menschen und Pferden meine Erfahrungen und mein Wissen vermitteln
zu können, bin ich deshalb auf der AP-Ranch als Fahrtrainer tätig.
Zusammen mit einem NHT-Trainer der mit der Bodenarbeit die Vorbereitung
für´s Einspannen erarbeitet, trainieren wir junge unausgebildete
Pferde, aber auch vor allem Pferde, die man als "unfahrbar"
abgestemplt hat. Ebenso erlernt bei uns jeder Pferdebesitzer den richtigen
Umgang beim Fahren. Und dies kann sich auch als sehr familienfreundlich
präsentieren, denn in all den Jahren habe ich erfahren dürfen,
wie positiv sich das Gespannfahren auf die innerfamiliären Beziehungen
auswirken kann. So passiert es regelmäßig, dass "sein/ihr"
Pferd plötzlich zu "unserem" wird.
Man könnte fast sagen, Gespannfahren nach der NHT -Methode hat nicht
nur positive
Auswirkungen auf den einzelnen Menschen und sein Pferd, sondern ist auch
in familien-
therapeutischer Hinsicht besonders wertvoll.
Mehr Info: Fahrtraining
|